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Es knallt an der „Carl-von-Ossietzky“ Oberschule mit angegliederter Primarstufe

12.12.2018

Und zwar richtig laut. Erst explodiert ein Schuh und fliegt dabei 4 m in die Luft. Dann eine Pfote eines Schweines. Der Schreck über den lauten Knall sitzt bei den je rund 100 Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 und 9 tief. Die Polizisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben sehr gute Arbeit geleistet:

An zwei Tagen wurden rund 100 Schülerinnen und Schüler über die Aufgaben und Zuständigkeiten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Polizei und über die Folgen der Benutzung von illegalen Feuerwerkskörpern aufgeklärt.

Über 70 Jahre nach Beendigung des 2. Weltkrieges sind noch lange nicht alle Kampfmittel gefunden worden. Das Land Brandenburg weist den höchsten Anteil an kampfmittelbelasteten Gebieten der Länder der Bundesrepublik Deutschland auf. Rund 392 000 ha seiner Gesamtfläche gelten noch als belastet. In jedem Jahr werden durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) Hunderte Tonnen verschiedenster Kampfmittel, wie zum Beispiel: Spreng- und Brandbomben, Minen, Nahkampfmittel (z.B. Handgranaten), Granaten, Raketen und Unmengen an Kleinmunition (z.B. Infanteriemunition) vernichtet. Die Schüler wissen nun, wie solche Kampfmittel aussehen können und dass sie beim Auffinden solcher Gegenstände die Polizei informieren müssen.

Das Jahr nähert sich seinem Ende. Den Jungs macht das Knallen mit Böllern großen Spaß. Abgeschreckt durch verschiedene Bilder und dem Experiment sollten alle wissen, dass eigenes Experimentieren mit den Böllern lebensgefährlich sein kann.

Wir bedanken uns bei den Beamten der Polizei für ihre hervorragende Aufklärungsarbeit und wünschen allen ein friedliches Weihnachtsfest!

 

Jördis Freiwald

Schulsozialarbeiterin

 

Foto: Die Wucht der Explosion wird an dieser zerfetzten Schweinepfote deutlich.